<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/">
    <title>AnimalSPORT - Fitnesscenter für Hunde</title>
    <link href="https://www.animalsport.info/feed.xml" rel="self" />
    <link href="https://www.animalsport.info" />
    <updated>2026-10-26T10:04:05+01:00</updated>
    <author>
        <name>Marianne Maas</name>
    </author>
    <id>https://www.animalsport.info</id>

    <entry>
        <title>Fitness: Der neue Trendsport!?</title>
        <author>
            <name>Marianne Maas</name>
        </author>
        <link href="https://www.animalsport.info/blog/fitness-der-neue-trendsport/"/>
        <id>https://www.animalsport.info/blog/fitness-der-neue-trendsport/</id>
        <media:content url="https://www.animalsport.info/media/posts/5/Hundeturm.webp" medium="image" />

        <updated>2024-10-24T18:48:00+02:00</updated>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                        <img src="https://www.animalsport.info/media/posts/5/Hundeturm.webp" alt="" />
                    Ja das Fragezeichen im Titel ist bewußt gesetzt! In den letzten Jahren hat sich ein Trend entwickelt, der aus aktivem Bewegungstraining der Physiotherapie entwickelt hat. Angefangen hat es damit, dass sich einige diesem wichtigen Teil der Therapie ausreichend Beachtung zu schenken. Häufig war dies auch&hellip;
                ]]>
            </summary>
        <content type="html">
            <![CDATA[
                    <p><img src="https://www.animalsport.info/media/posts/5/Hundeturm.webp" class="type:primaryImage" alt="" /></p>
                
  <p>
    Ja das Fragezeichen im Titel ist bewußt gesetzt! In den letzten Jahren hat sich ein Trend entwickelt, der aus aktivem Bewegungstraining der Physiotherapie entwickelt hat. <br><br>Angefangen hat es damit, dass sich einige diesem wichtigen Teil der Therapie ausreichend Beachtung zu schenken. Häufig war dies auch ein Platzproblem. Das Üben zuhause war dann oft mühsam da wichtige Anleitung gefehlt hat. Aus diesem „Mangel“ haben immer mehr Hundetrainer und Hundeschulen eine Marktlücke entdeckt. Flugs wurden ein<br>paar Balancebälle angeschna!t und die Hunde wurden mehr oder weniger sinnvoll daraufgestellt. <br><br>Vielen Trainern ist leider überhaupt nicht bewußt, wie empfindlich so ein Gelenk ist, zumal wenn noch durch falsche Anwendungen, Gelenke falsch bewegt werden oder einfach zuviel Gewicht auf das Gelenk kommt. Denn wo Menschen ein Geschäft wittern entsteht Konkurrenz! Also aus Hundeturnen als Unterstützung der Physiotherapie entstanden die Kurse Hundefitness 1-3. Ballancetraining wird gesteigert, Mindestens Igelball, besser noch unter die Igelbälle noch zwei große Bälle. Freu! Der Turm kippt erst nach dem Foto um! Slapline, aber bitte erst nachdem Kurs 1 und 2 absolviert sind.<br><br>Das bedeutet aber auch zuhause üben! Flugs wird das Fitnessbuch Teil eins und 2 gekauft. Farblich gekennzeichnet, Anfänger Fortgeschritten, Profi. <br><br>Anfänger wird gleich überschlagen und die ersten Seiten von Fortgeschritten auch, hatten wir doch schon gesehen in Hundeturnen 2. Also jetzt ist der Laie am Zug!<br><br>Und da dann auch irgendwann alles ausgeschöpft ist, machen wir jetzt nicht mehr eine Übung sonder arbeiten gleich Sequenzen ab und nennen das jetzt fachmännisch Loop. Und weil der Dackel von Frau Mayer das besonders gut kann und der Border von Herrn Müller nicht, schnuppert Frau Mayer eine „Sportart“ wo ihr Dackel mal gegen die Cracks des Agility antreten kann. Es wird ein Klub gegründet und aus aktivem Bewegungstraining ist die neu Trendsportart geboren.<br><br>Jetzt frage ich mich, ist das wirklich zum Wohle unserer Hunde? Haben wir nicht ausreichend mehr oder weniger gesunde Sportarten? Sollten wir Fitness nicht wieder so begreifen wie es das definitionsgemäß ist? Sollten wir nicht zurückkommen zu Hundeturnen und Gymnastik? Und das vielleicht tatsächlich denen überlassen, die das&nbsp;gelernt haben?
  </p>
            ]]>
        </content>
    </entry>
    <entry>
        <title>Was leistet eine Equine Thermografie?</title>
        <author>
            <name>Marianne Maas</name>
        </author>
        <link href="https://www.animalsport.info/blog/was-leistet-eine-equine-thermografie/"/>
        <id>https://www.animalsport.info/blog/was-leistet-eine-equine-thermografie/</id>
        <media:content url="https://www.animalsport.info/media/posts/6/bild-EM.001.jpeg" medium="image" />

        <updated>2024-01-15T19:08:00+01:00</updated>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                        <img src="https://www.animalsport.info/media/posts/6/bild-EM.001.jpeg" alt="" />
                    Equine Thermografie im Reitsport In Österreich wird die Equine Thermografie als bildgebendes Verfahren relativ wenig im Reitsport eingesetzt. Warum? Der folgende Artikel soll versuchen dies aufzuklären. Gleichzeitig soll er aber auch die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten aufzeigen, die dieses Verfahren bietet. Er soll aber auch die Grenzen&hellip;
                ]]>
            </summary>
        <content type="html">
            <![CDATA[
                    <p><img src="https://www.animalsport.info/media/posts/6/bild-EM.001.jpeg" class="type:primaryImage" alt="" /></p>
                <p class="p3"><strong>Equine Thermografie im Reitsport </strong></p>
<p class="p3">In Österreich wird die Equine Thermografie als bildgebendes Verfahren relativ wenig im Reitsport eingesetzt. Warum? Der folgende Artikel soll versuchen dies aufzuklären. Gleichzeitig soll er aber auch die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten aufzeigen, die dieses Verfahren bietet. Er soll aber auch die Grenzen und Kritiken beleuchten.</p>
<p class="p3"><strong>Was ist Equine Thermografie!</strong></p>
<p class="p3">Die Thermografie macht sich zunutze, dass sie Wärmestrahlung sichtbar macht. Überall wo verschiedene Wärmemuster entstehen kann eine Infrarot-Aufnahme Auskunft geben über verschiedene Intensitäten von Strahlungsstärken bzw. über Temperaturen. Je empfindlicher die Infrarotkamera je dfferenzierter ist eine Aussage über die Wärmeverläufe eines Objektes möglich. Ein Organismus gibt durch unterschiedliche Stoffwechselvorgänge unterschiedliche Infrarotstrahlungen ab. So lassen sich Entzündungen mit einer erhöhten Stoffwechseltätigkeit, und verminderte Durchblutungen mit verminderter Stoffwechseltätigkeit mit Hilfe der Thermografiekamera bildlich darstellen.</p>
<p class="p3">Eine gute Kamera kann unter optimalen Aufnahmebedingungen kleinste thermische Anomalien aufspüren. In der Humanmedizin wird dieses Diagnoseverfahren mit immer größer werdendem Interesse betrachtet und sogar zur Auffindung von Brustkrebs bei Frauen genutzt.</p>
<p class="p3">Die Thermografie als bildgebendes Verfahren kann im Bereich des Reitsports und der Veterinärmedizin, gerade im Bereich der Begutachtung des Bewegungsapparates eines Pferdes, sehr interessante Aussagen machen. Röntgen, CT, Sonografie etc. eignen sich hervorragend zur Darstellung von Erkrankungen im Knochen- und Gelenksbereich. Die Thermografie zeigt aber auch Veränderungen im Muskel-, Sehnen- und Weichteilbereich. Schmerzpunkte (Triggerpunkte), die uns das Pferd bekanntlich schlecht „zeigen“ kann, lassen sich über die Thermografie nicht nur punktgenau lokalisieren sondern es läßt sich anhand der Farbintensität des Bildes auch die Ausstrahlung erkennen.</p>
<p class="p3"><strong>Was kann die Equine Thermografie?</strong></p>
<p class="p3">Die Thermografie ist ein bildgebendes Verfahren zur frühen und dfferenzierten Feststellung von Wärmemustern. Als nicht-invasives Verfahren ist es dabei völlig unschädlich für das Tier, es ist bei der Durchführung keine Fixierung erforderlich und durch die Handlichkeit der Kamera können die Aufnahmen in vertrauter Umgebung gemacht werden. Das sind große Vorteile gegenüber anderen bildgebenden Verfahren. Eingesetzt wird die Thermografie in sehr unterschiedlichen Bereichen, wobei der tiermedizinische Einsatz heute eigentlich den kleinsten Anteil thermografischer Untersuchungen ausmacht. Durch immer bessere und auch bezahlbarere Kameras kommt die Thermografie jetzt immer mehr im Bereich der Sattelanpassung, bei der orthopädischen Vorsorge, der Überprüfung und der Erfolgskontrolle des Heilungsverlaufes erkrankter Tiere, aber auch bei der Beurteilung von Fehlbelastungen im Hufbereich, zum Einsatz. So arbeitet der Equine Thermograf heute weit häufiger zusammen mit Sattlern, Schmieden und Trainern als mit Tierärzten.</p>
<p class="p3">Im Folgenden eine Auflistung der Einsatzgebiete:</p>
<p class="p3">=&gt; Lahmheitsdiagnostik und Beurteilung des gesamten Bewegungsapparates.</p>
<p class="p3">=&gt; Auffindung und Lokalisation von Schmerzen im Rückenbereich.</p>
<p class="p3">=&gt; Vorsorgeuntersuchungen und Gesundheitskontrolle bei Sportpferden.</p>
<p class="p3">=&gt; Überwachung und Erfolgskontrolle des Heilungsverlaufs bei erkrankten Tieren.</p>
<p class="p3">=&gt; Überprüfung und Beurteilung der Passgenauigkeit eines Sattels.</p>
<p class="p3">=&gt; Beurteilung von Fehlbelastungen im Hufbereich.</p>
<p class="p3">=&gt; Auffindung von Entzündungsherden im Kiefer- und Zahnbereich.</p>
<p class="p3">=&gt; Beurteilungen von Hauterkrankungen.</p>
<p class="p3"><strong>Was beeinflusst die Bildaufnahme</strong></p>
<p class="p3">Um eine vernünftige Thermografie durchzuführen muss man sich überlegen, was die Aufnahmen beeinflusst. Daraus ergibt sich, dass jede Form des Auskühlens oder Erwärmens des Körpers störend wirkt, da es die Wärmeabgabe des Tieres unterbricht. Zugluft, Sonne oder andere warme Bestrahlungen sind also contrainduziert. (LED- Licht als kaltes Licht hingegen nicht). Berührungen, Striegeln, Streicheln erhöht die Durchblutung der Haut an den betroffennen Stellen und führt zu falschen Wärmemustern, es sollte daher möglichst unterbleiben. Auch Sprays, Narben oder Verunreinigungen falschen Wärmemustern, es sollte daher möglichst unterbleiben. Auch Sprays, Narben oder Verunreinigungen können bei der Auswertung der Bilder zu Fehlinterpretationen führen. Aus diesem Grund gibt es inzwischen Kameras, die neben den IR-Bildern gleichzeitig echte Fotos machen, um solche Fehler auszuschliessen. Es reicht aber auch, das Pferd vor der Thermografie gründlich zu fotografieren. Lange Haare und kurze Haare führen natürlich auch zu unterschiedlichen Effekten, genauso wie Langhaar, welches den Körper verdeckt, daher sollten Mähne und Schweif schon in der Vorbereitung hochgebunden werden. Ein normales Winterfell stört die Aufnahme eigentlich wenig, da weniger mit absoluten Messgrößen gearbeitet wird als mit vergleichenden. Bei teilgeschorenen Pferden ist dies natürlich zu berücksichtigen.</p>
<p class="p3">Aufgrund dieser Voraussetzungen gelingen die besten Aufnahmen in einem ruhigen zugluftfreien Raum an einem möglichst sauberen Pferd mit hochgebundenem Langhaar. (an dieser Stelle wird vielleicht auch klar warum es keine „Canine Thermografie“ gibt: Das Pferd steht zu 95% des Tages auf seinen Beinen, im Gegensatz zum Hund. Durch das Liegen entsteht Druck und damit eine bessere Durchblutung von Hautarealen, die das Bild verfälschen würden. Wärmeverläufe wie beim Pferd sind nicht darstellbar!)</p>
<p class="p3"><strong>Bildaufnahme und Auswertung</strong></p>
<p class="p3">Bei einer kompletten Thermografie des Pferdes werden alle großen Gelenke von allen Seiten aufgenommen. Zusätzlich werden Bilder von Kopf, Hals, Bauch, Rücken und Kruppe von beiden Seiten gemacht. Wichtig ist bei der Aufnahme dieser „Standards“, dass Objektabstand und Aufnahmewinkel korrekt sind. Dies kann ein wenig die Geduld des Pferdehalters und des Pferdes fordern, ist aber unerläßlich, da nur mit vernünftigen Aufnahmestandards korrekte Aussagen gemacht werden können.</p>
<p class="p3"><strong>Wie werden nun diese „bunten Bildchen“ ausgewertet? </strong></p>
<p class="p3">Nach dem Angleichen der Temperaturbereiche der Einzelbilder, versucht der Thermograph mit einer speziellen Software aus den Einzelbildern das komplette Pferd zusammenzubauen. Dabei werden Wärmeverläufe durch das Pferd deutlich, die auf verschiedene Ursachen hinweisen können. So läßt sich eine Blockade im Kiefergelenk häufig bis in die Hinterhand verfolgen. (Auch eine einseitig stärkere Zügelführung bleibt dem Thermografen nicht verborgen) Im Anschluss an diese Wärmeverläufe werden nun die einzelnen Gelenke miteinander verglichen, Vorderbeine links – rechts, Hinterbeine mit Vorderbeinen, etc. Diese vergleichende Auswertung in Verbindung mit dem allgemeinen Wärmeverlauf führen dann zu einer Gesamtaussage. Auffallende Wärmemuster werden notiert, sind aber immer mit Vorsicht zu interpretieren, da sie schon durch kleinste Verunreinigungen entstanden sein können.</p>
<p class="p3">Im Bereich der Sattelanpassung werden Bilder vom Rücken des Pferdes vor und nach dem Reiten, von der Sattelrückseite nach dem Reiten und wenn vom Reiter gewünscht auch von dessen Gesäß aufgenommen. Damit lässt sich eine Aussage machen zum Zustand des Pferderückens unter der Berücksichtigung des Reitersitzes, sowie über den Zustand des Sattels.</p>
<p class="p3"><strong>Kosten der Equinen Thermografie</strong></p>
<p class="p3">Was kostet nun der Spass? Eine komplette Thermografie liegt im Durchschnitt bei 130 Euro. Thermografien zur Passgenauigkeit des Sattels bei ca. 80 Euro. Teuer wird leider häufig die Anfahrt, da es nur wenige Thermografen in Österreich gibt. Diese versuchen aber ihre Kunden zu Touren zusammenzufassen, um den finanziellen Aufwand zu verringern. Zu einer Thermografie gehört, neben der Aufnahme der Bilder, die Erstellung eines Protokolls mit fachkundigerA, thermografischer Beurteilung in Bild- und Schriftform, die dem Kunden zur Verfügung gestellt wird.</p>
<p class="p3"><strong>Studien zur Thermografie und was sich daraus ableiten lässt.</strong></p>
<p class="p3">Im Jahr 2014 gab es eine thermografische Untersuchung an 100 Reitpferden. Untersucht wurden klinisch unauffällige Sportpferde, die geritten wurden. Die Tabelle zeigt das Ergebnis dieser Untersuchung. Die Studie zeigt alle thermografischen Auffälligkeiten unterteilt nach Schweregrad in Bezug auf die Körperareale. Neben der allgemeinen Untersuchung der Pferde wurde auch die Passgenauigkeit der hundert Sättel betrachtet. Das Ergebnis war erschreckend: 88 der untersuchten Sättel passten schlecht oder gar nicht.</p>
<p class="p3"><em>Quelle: Marco Jensch, thermografische Früherkennung bei Pferden, Erhebung an 100 Reitpferden, 2014</em></p>
<p class="p3">Die zitierte Erhebung zeigt, dass eine regelmäßige Thermografie durchaus in der Lage sein kann Unwohlsein, vermutlich verbunden mit Schmerzen, frühzeitig zu identifizieren. Auch wenn diese Untersuchung mit nur 100 Pferden vielleicht nicht wirklich wissenschaftlich durchgeführt wurde, zeigt sie jedoch, dass die Thermografie in der Vorsorge und der Sattelkontrolle seine Berechtigung hat und in Intervallen von 6-12 Monaten in das Vorsorgeprogramm mit aufgenommen werden sollte.</p>
<p class="p3"><strong>Diskussion</strong></p>
<p class="p3">Sucht man die Equine Thermografie im Internet, wird man schnell auf eine wilde Diskussion treffen, was mit der Thermografie möglich ist und was nicht. Natürlich lässt sich eine Thermografie im Pferdstall nicht unter Laborbedingungen durchführen. Allerdings kann ein geübter Thermograf die geforderten Aufnahmestandards sehr gut einhalten und relativ gute Aufnahmebedingungen schaffen.</p>
<p class="p3">Der gute Equine Thermograf sollte das grundsätzliche Wissen über die IR-Kamera und ein gutes Wissen über die Anatomie des Pferdes und den Reitsport haben, um Fehlinterpretationen zu vermeiden. Durch das Auffinden der Wärmeverläufe und den Vergleich der Einzelaufnahmen wird bei der Auswertung sehr schnell klar, was sein kann und was nicht. Aus diesem Grunde bin ich auch der Überzeugung, dass ein reiner Gebäudethermograf ohne zusätzliche Ausbildung zum Equinen Thermografen bei der Interpretation der Bilder Schwierigkeiten haben wird. Abschliessend sollte aber klar sein, dass eine Equine Thermografie eine thermografische Auswertung von Wärmemustern ist und keine tiermedizinische Diagnostik und das bei der Anwendung der kleinste Anteil der tiermedizinischen Unterstützung dient.</p>
<p class="p3"><strong>Zusammenfassung</strong></p>
<p class="p3">Der Artikel soll die Equine Thermografie vorstellen mit all ihren Möglichkeiten Als nicht-invasives, preiswertes und leicht durchzuführendes Verfahren, eignet es sich besonders im Bereich der Sattelpasskontrolle und der orthopädischen Vorsorge.</p>
<p class="p3">Es wurde gezeigt, dass eine regelmäßige thermografische Untersuchung, insbesondere des Reitpferdes, eine sinnvolle Ergänzung des Vorsorgeprogrammes ist. Es wird aber auch darauf hingewiesen, dass eine nicht fachgerecht durchgeführte Equine Thermografie zu deutlich falschen Ergebnissen führt und daher in die Hände von Fachleuten gehört.</p>
<p class="p3">#equineThermografie #Pferd #ungeklärteLahmheit #Sattel #Sattelpasskontrolle #Beweguungseinschränkung</p>
<p class="p3">#Entzündung #Arthrose #Spat #Bewegungsapparat #Triggerpunkt</p>
            ]]>
        </content>
    </entry>
    <entry>
        <title>Hundeschwimmen nicht gleich Hundebaden!</title>
        <author>
            <name>Marianne Maas</name>
        </author>
        <link href="https://www.animalsport.info/blog/hundeschwimmen-nicht-gleich-hundebaden/"/>
        <id>https://www.animalsport.info/blog/hundeschwimmen-nicht-gleich-hundebaden/</id>

        <updated>2024-01-15T09:54:00+01:00</updated>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                    Hundeschwimmen nicht gleich Hundebaden! Hundeschwimmen soll unter Ausnutzung der Tragkraft des Wasser sowie des Wasserwiderstandes, schonend Muskeln aufbauen. Hundebaden ist das Toben im oder ins Wasser. Beim ernsthaften Wassertraining sollte der Trainer neben dem Hund stehen und den Hund führen. Dies geschieht natürlich zum einen&hellip;
                ]]>
            </summary>
        <content type="html">
            <![CDATA[
                <p><strong>Hundeschwimmen nicht gleich Hundebaden!</strong></p>
<p>Hundeschwimmen soll unter Ausnutzung der Tragkraft des Wasser sowie des Wasserwiderstandes, schonend Muskeln aufbauen. Hundebaden ist das Toben im oder ins Wasser. Beim ernsthaften Wassertraining sollte der Trainer neben dem Hund stehen und den Hund führen. Dies geschieht natürlich zum einen um dem Hund Sicherheit zu geben zum anderen auf ein kontrolliertes Schwimmen zu achten. Der Hund alleine im Wasser, liegt im hinteren Bereich relativ tief im Wasser und schwimmt bevorzugt mit den Vorderbeinen. Das ist anstrengend und führt statt zu entspanntem Muskeltraining eher zu eine Verspannung der Rückenmuskulatur. Die Hinterbeine und die Rute dienen dem Hund zum Lenken. Damit wird auch klar, dass es im Training absolut sinnvoll ist, dem Hund eine angepasste. Schwimmweste anzuziehen damit der hintere Teil entlastet wird .</p>
<p class="p1">Gleichzeitig soll der Trainer darauf achten, dass die Hinterläufe schöne Schwimmbewegungen machen, bzw. Ihn dazu zu ermutigen Die Beine tatsächlich zu bewegen. Beachtet man die Vorderbeine wird man sehen, dass der Hund durch die fehlende Bodenhaftung die Schultergelenke enorm weit bewegen kann, vorausgesetzt die Schwimmweste erlaubt ausreichend Bewegungsfreiheit. Durch die Dehnung des Schultergürtels erreichen wir auch eine Dehnung der Halsmuskulatur sofern der Hund nicht mit überstreckter Halswirbelsäule schwimmt. Auch hier ist der Trainer gefordert dem Hund ausreichen Halt zu geben um das zu verhindern.</p>
<p class="p1">Kommen wir nun zu den Eigenschaften des Wassers! Beginnend mit der Temperatur. Ein zu kaltes Wasser führt zu einer Verengung der Blutgefäße, dadurch werden die Muskeln nur schlecht mit Sauerstoff versorgt und damit ist ein guter Stoffwechsel nicht gewährleistet. Folge ist ein deutlich geringerer Trainingserfolg. Im schlimmsten Fall führt dies zu einer äußerst schmerzhaften Wasserrute. Das heißt durch die Unterkühlung wird die Rute nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt und es kommt zu einer Lähmung. Diese verschwindet wieder indem man durch Wärme , z.B. einer Rotlichtlampe die Durchblutung wieder anregt. Klingt einfach tut dem Hund aber höllisch weh.</p>
<p class="p1">Kommen wir zum Wasserwiderstand. Der Widerstand des Wassers ist höher als der der Luft. Das bedeutet für die gleiche Bewegung brauche ich mehr Kraft im Wasser als In derLuft. Damit ist der zusätzliche Trainingseffekt die Tragkraft des Wassers. Durch die Verdrängung des Wassers durch den Körper wird dieser getragen. Dieses „Schweben“ im Wasser erleichtert dem Hund das Bewegen, da er sein Eigengewicht nicht voll mitbewegen muss. Mit einer Schwimmweste kann ich diesen Effekt noch deutlich unterstützen.</p>
<p class="p1">Nun noch eine Anmerkung! Bei den Hunden die Probleme mit den Knien haben, wo im Training auf eine Verbesserung des Knorpels geholt wird, ist die das Schwimmen deutlich weniger sinnvoll als das Unterwasserlaufband. Um den Knorpel zu verbessern braucht es den Bodendruck. Schwimmen trainiert die umliegende Muskulatur des Gelenks und verbessert so die Tragkraft was gelenkentlastend wirkt. Die Struktur des Gelenks wird zwar besser durchblutet, aber um Knorpel aufzubauen braucht es Druck. Rückenmuskulatur und Schultermuskulatur werden mit Schwimmen besser erreicht als um Laufband, weil die Bewegungsfreiheit der Muskeln, besonders auch der tiefen Muskulatur deutlich größer ist.</p>
<p class="p1">Ich ho!e, dass mit diesem kleinen Blogartikel klar geworden ist, dass der kleine Workshop im See ohne Schwimmweste kein seriöses Schwimm-bzw. Fitnesstraining ist, sondern eine lustige Badeeinheit.</p>
            ]]>
        </content>
    </entry>
    <entry>
        <title>Hundefitness, Gedanken zu dieser &quot;neuen Sportart&quot;</title>
        <author>
            <name>Marianne Maas</name>
        </author>
        <link href="https://www.animalsport.info/blog/hundefitness-gedanken-zu-dieser-neuen-sportart/"/>
        <id>https://www.animalsport.info/blog/hundefitness-gedanken-zu-dieser-neuen-sportart/</id>

        <updated>2024-01-15T09:40:00+01:00</updated>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                    Hundefitness, Gedanken zu dieser "neuen Sportart" In letzter Zeit schiessen die Kurse und Workshops zur Hundefitness überall aus dem Boden. Eine Tendenz, die durchaus kritisch zu sehen ist! Es stellt sich hier zu allererst die Frage, gehört die Hundefitness in den Bereich des Hundetrainings oder&hellip;
                ]]>
            </summary>
        <content type="html">
            <![CDATA[
                <p> </p>
<p class="p1"><strong>Hundefitness, Gedanken zu dieser "neuen Sportart"</strong></p>
<p>In letzter Zeit schiessen die Kurse und Workshops zur Hundefitness überall aus dem Boden. Eine Tendenz, die durchaus kritisch zu sehen ist! Es stellt sich hier zu allererst die Frage, gehört die Hundefitness in den Bereich des Hundetrainings oder in den Bereich der Physiotherapie? Ideal wäre natürlich , dass der Fitnesstrainer beides könnte. ( leider gibt es jetzt auch Fitnesstrainer, die weder das eine noch das andere sind ) Im Internet sieht man aber leider eher Fotos und Filme, die nicht beides berücksichtigen. Der Trainer weiß zwar, wie er ein Training gestaltet, hat aber wenig Ahnung von Physiologie oder Anatomie. Fitnesstraining ist eben nicht nur das Klettern über bunte Bälle. Und der Ehrgeiz, möglichst viele Bälle oder möglichst große Bälle zu besteigen, hat mit gesunder Fitness leider nichts zu tun .</p>
<p class="p1">Der „Nur-Physiotherapeut “ hat dafür wenig Ahnung von der Gestaltung einer Trainingseinheit, der Motivation von Hundeteams etc. Das führt im schlimmsten Fall zu Langeweile der Teams, schadet aber dem Hund nicht wirklich.</p>
<p class="p1">Kritischer sehe ich die Fitnesskurse von Physiotherapeutischen Laien. Angefangen mit der Beurteilung eines Gangbildes fehlen dort Grundkenntnisse, die die angebotenen Fitnesskurse in ein sehr kritisches Licht stellen. Fitness muss sehr genau auf den Hund abgestimmt werden, dabei sind natürlich Vorerkrankungen, Alter, Rasse, Größe dringend zu berücksichtige. Hundefitness Hundeturnen</p>
<p class="p2"> </p>
<p class="p1">Es ist auch wichtig mit dem Hundehalter über einen Trainingsplan nachzudenken, dieser sollte sehr genau die Übungen beschreiben, inklusive der Höhen und Anzahl der durchzuführenden Übungen. Ein Workshop von 1,5 Stunden kann dem absolut nicht gerecht werden. Es kann nur schwer möglich sein, hier mehreren Hunden gleichzeitig gerecht zu werden. Fitnesstraining unterscheidet sich da grundsätzlich von einem normalen Hundetraining.. Nun könnte man sagen, diese Kurse sind ja nur für „gesunde“ Hunde. Da stellt sich wiederum die Frage, was ist gesund, wer beurteilt das. Weiter frage ich mich, warum ich einen Fitnesskurse belegen soll mit einem gesunden Hund? was übe ich da? Koordination, Balance, Konzentration? auch da ist es wichtig zu wissen, was ich einem Hund zumuten kann. Ein falscher Sprung oder ein Abrutschen reicht, um ein Knie kaputt zu bekommen . Auch hier bin ich der Überzeugung, dass ein Gruppentraining sehr schwer zu gestalten ist. Vergleichbar mit dem Geräteturnen in der Schule. Fazit: schaut genau hin, wenn ihr Fitnesskurse bucht! Wenn es dem Hund etwas bringen soll, bitte schaut euch an wer den Kurs macht, was für eine Vorbildung ist da.</p>
<p class="p1">Steht der Trainer alleine auf dem Platz oder im Wald? Wieviele Teams nehmen maximal daran teil, wie ist die Gruppenzusammenstellung? Und dann fragt euch ob ein interessant gestalteter Waldspaziergang nicht allen besser tut?</p>
            ]]>
        </content>
    </entry>
    <entry>
        <title>Schwimmen versus Unterwasserlaufband</title>
        <author>
            <name>Marianne Maas</name>
        </author>
        <link href="https://www.animalsport.info/blog/schwimmen-versus-unterwasserlauand/"/>
        <id>https://www.animalsport.info/blog/schwimmen-versus-unterwasserlauand/</id>

        <updated>2024-01-15T09:32:00+01:00</updated>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                    Als Physiotrainerin werde ich oft gefragt, ob nicht ein Unterwasserlaufband besser zum Training sei. Um diese Frage zu beantworten sollte man sich zu allererst die Unterschiede des Trainings anschauen.Dazu schauen wir uns einmal einen schwimmenden Hund an. Es wird au!allen, dass er die Vorderbeine verstärkt&hellip;
                ]]>
            </summary>
        <content type="html">
            <![CDATA[
                <p class="p1">Als Physiotrainerin werde ich oft gefragt, ob nicht ein Unterwasserlaufband besser zum Training sei. Um diese Frage zu beantworten sollte man sich zu allererst die Unterschiede des Trainings anschauen.Dazu schauen wir uns einmal einen schwimmenden Hund an. Es wird au!allen, dass er die Vorderbeine verstärkt einsetzt. Die Hinterbeine werden angezogen und ab und an zum Abstoßen eingesetzt. Rute und Hinterbeine dienen zur Balance und Steuerung. Schaut man auf die Wirbelsäule fällt auf, dass im Bereich der Halswirbel die Wirbelsäule stark gedehnt wird. Aus diesen Beobachtungen kann man ableiten, dass sich Hinterbeine mit Schwimmen nicht so gut auftrainieren lassen wie die Vorderbeine.</p>
<p class="p1"><strong>Was muss ich als Aquatrainer beachten für ein effzientesTraining?</strong></p>
<p class="p1">Durch das Tragen einer Schwimmweste mit und ohne Kinnablage kann ich sehr leicht der Überdehnung der Halswirbelsäule entgegenwirken. Während des Schwimmens kann ich den Hund animieren seine Hinterbeine verstärkt einzusetzen. Mit dem Tragen einer Schwimmweste liegt der Hund wesentlich besser und flacher im Wasser. Diese flache Lage erleichtert es dem Therapeuten, die Hinterbeine zu stimulieren. Neben dem Auftrieb des Wassers, der immerhin fast 90% des Körpergewichts ausmacht liegt der entscheidende Vorteil des Schwimmens darin, daß wir den Schwimmreflex ausnutzen können. Dank des Schwimmreflexes kann es gelingen, auch paralysierte Hunde wieder in ein normales Gangbild zu bekommen. Auch operierte Hunde mit Schonhaltung kommen wieder leichter aus dem "Dreigang" heraus.</p>
<p class="p1">Das Unterwasserlaufband hat in erster Linie den Vorteil, dass es wesentlich einfacher zu handeln ist. Der Therapeut muss nicht ins Wasser und kann den Hund von aussen behandeln. Weiterer Vorteil ist, je nach Qualität des Laufbandes, dass man, durch verschiedene Einstellmöglichkeiten, das Training durch gezielt eingestellte Geschwindigkeit, Wasserstand und Steigungswinkel, unter Umständen genauer dosieren kann. Nach Knieoperationen ist das Band sicher dank des Gegendrucks für den Muskelaufbau besser, für die wieder zu erlangende Koordination gewinnt allerdings das Schwimmen.</p>
<p class="p1">Zusammengefasst läßt sich sagen, dass das Schwimmen sicher den höheren Spassfaktor für Hund und Trainer hat, Rücken und Vorderbeine sowie Koordination lassen sich besser behandeln. Das UWL punktet beim Muskelaufbau der Hinterhand und durch die Möglichkeit verschiedener Einstellungen.. Für den wasserscheuen Therapeuten ist das Laufband sicher die bessere Option, da er nicht ins Wasser muss.</p>
<p class="p1">Als ganzheitlich arbeitende Osteopathin und Tierphysiotherapeutin arbeite ich persönlich lieber im Wasser. Ich bekomme wesentlich mehr mit von den Bewegungen des Hundes, spüre Unwohlsein und Ängste sofort.</p>
<p class="p1"><i>Anmerkung: Das Foto vom UWL kommt aus dem Internet, danke www.snautz.de</i></p>
            ]]>
        </content>
    </entry>
</feed>
